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Unsere Werkstatt – Upcycling

Wie einige von euch, spätestens nach den letzten DIYs, mitbekommen haben, wurde unsere Garage im letzten Jahr durch eine wunderschöne Werkstatt abgelöst. Zum einen, weil eine Garage im Herbst und Winter ziemlich kalt und aufgrund der äußeren Geräusche (Wind, lauter Regen, Rasenmäher etc.) oft zu einem Soundproblem beim Arbeiten und Drehen wurde.

Zum Anderen aber, weil wir die Werkstatt nun direkt im Haus haben und viel flexibler sind, was unsere Arbeiten und das Drehen angeht, -gerade in Bezug auf unseren kleinen Nachwuchs, der insbesondere dann ganz viel Aufmerksamkeit möchte, wenn wir gerade im Begriff sind zu drehen.

Der Traum von einer eigenen Werkstatt

Mit dieser Werkstatt ist ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Hier können wir uns komplett austoben und unseren Ideen freien Lauf lassen. Falls uns nachts eine Idee in den Sinn kommt, müssen wir nicht den nächsten Tag abwarten, um sie in die Praxis umzusetzen. Wir können quasi in Schlafanzug und Puschen ins nächste Zimmer gehen. Die Werkstatt ist wetterunabhängig.

Und da wir auf dem Land leben, ist sie eben auch tagesformunabhängig, weil wir keine direkten Nachbarn haben, die sich nachts von unserem Lärm gestört fühlen könnten. Keine Angst, wir sind rücksichtsvolle Eltern und schmeißen nicht um Mitternacht die Kreissäge an! Aber wir könnten es, wenn wir es wollten und das ist ein klasse Gefühl.

Abgesehen davon bietet die neue Werkstatt viel mehr Arbeits, -und Staufläche. Möglicherweise fragst Du Dich, was aus der Garage geworden ist? Sie fungiert nun als Lagerfläche für unsere fertigen Arbeiten. Anhand der Bilder zeigen wir Dir zum Einen ein paar Eindrücke zur Entstehung der Werkstatt, zum Anderen aber auch praktische DIY Aufbewahrungsmöglichkeiten, falls Du das Ein oder Andere für Deinen Arbeitsbereich selber machen möchtest. Wer uns schon etwas besser kennt, weiß, dass eines der Aufbewahrungsmöglichkeiten aus Paletten sein muss.

 

 

Unsere Werkstattlampe

Einigen von euch könnten diese Körbe im Industrial Look bekannt vor kommen, da wir solche Körbe in einem unserer Gewinnspiele auf Facebook mal verlost habe. In der Werkstatt haben die Körbe nicht nur einen Platz gefunden, sondern auch eine neue Funktion erhalten. Der kleine Korb dient als Lampenschirm.

Hierfür haben wir mit einem Seitenschneider etwas Draht herausgeschnitten, um eine Lampenfassung hindurch zu stecken. Den zweiten Korb haben wir mit Schrauben an die Wand angebracht, um ihn als Regal zu nutzen. Die Kombination aus dem roten Mauerwerk und den Drahtkörben gibt einen schönen Kontrast her und passt ausgezeichnet zu dem Gesamtlook.

 

Stahlgitter

Das Drahtgeflecht an der Wand kommt eigentlich aus dem Bauwesen und dient als Stahlverstärkung von Betonplatten. Um einen roughen Werkstattcharakter zu erhalten, kam uns sofort das Stahlgitter in den Sinn. Das Gitter eignet sich ausgezeichnet, um Kleinkram an die Wand anzubringen. Eines der Gitter hat seine rostige Oberfläche beibehalten, das andere Gitter hat einen anthrazitfarbenden Anstrich bekommen. Um die Gitter an die Wand anzubringen, haben wir jeweils zwei L-förmige Haken verwendet.

Dosen

Da wir kein Freund davon sind, Dinge wegzuschmeißen, versuchen wir alles was nur geht aufzuwerten. Konservendosen lassen sich für alle möglichen Bereiche upcyclen und vielseitig einsetzen, weshalb wir sie uns in der Werkstatt ebenso zum Nutzen gemacht habe, indem sie als Behälter fungieren. Dafür haben wir ihnen einen kleinen Farbanstrich verpasst und sie mit etwas Draht an die Gitter befestigt.

Regal aus Paletten

Wie bereits angekündigt, darf ein Regal aus Europaletten auch in der Werkstatt nicht fehlen. Hier finden Pinsel und diverses Werkzeug seinen Platz. Um das entsprechende Werkzeug aufzuhängen, haben wir stellenweise kleine Nägel angebracht. Auch hier wurde das Regal mithilfe von Schrankaufhängern, die rückseitig mit Einsatz eines Forstnerbohrers und kleinen Schrauben befestigt wurden, aufgehängt. Die wasserlösliche Farbe haben wir uns im Baumarkt anmischen lassen und mit einer Walze aufgetragen.

Schraubenzieherhalterung

Mit dieser simplen Idee hast Du Deine Schraubenzieher jederzeit griffbereit. Die Umsetzung ist ziemlich einfach und dennoch ist das Ergebnis ein klasse Eyecatcher. Alles was Du hierfür benötigst, ist eine Baumstammscheibe und verschieden große Holzbohrer. Die Größe und Tiefe der Löcher richtet sich nach der Stärke und Länge Deiner Schraubenzieher. Hierfür bohrst du, je nach Wunsch der Anordnung Deiner Schraubenzieher, die Löcher in die Scheibe. Dabei empfiehlt es sich nicht ganz durch zu bohren, damit die Schraubenzieher einen besseren Halt im Stamm haben. Diese Idee eignet sich ebenso gut für Stifte.

Boxen

Diese Boxen eignen sich unheimlich gut für Kleinkram, der griffbereit sein sollte. Die Boxen wurden lediglich einer farblichen Veränderung unterzogen und mit Schrauben an der Wand angebracht.

Der Schreibtisch

ist eine einfache Lösung aus einer Sperrholzplatte und Holzböcken, die Beide einen farblichen Anstrich erhalten haben. Diese Form von Schreibtisch ist schnell umgesetzt und besricht durch seine Einfachheit, die dem Raum gleichzeitig auch eine gewisse Leichtigkeit verleiht.

Zinkeimer

Unter dem Schreibtisch befindet sich ein Zinkeimer, der vorerst als Mülleimer vorgsehen war, jedoch aus gutem Grund nun doch seine Funktion als Aufbewahrungsmöglichkeit von verwendbarer Pappe und Papier gefunden hat.

Keksdosen als Aufbewahrungsmöglichkeit

Wer kennt es nicht auch noch aus seiner Kindheit. Auf der Suche nach Muttis Versteck der Süßigkeiten, stößt man endlich auf eine Keksdose. Euphorisch darüber, dass man das Geheimversteck gelüftet hat, öffnet man mit seinen zierlichen Kinderhänden glücklich die Dose. Bei der Vorstellung des Leckerbissens läuft einem schon regelrecht das Wasser im Munde zusammen. Und dann das! Mit großem Entsetzen muss man feststellen, dass sich nichts anderes als Nähzeug in der Dose befindet.

Früher haben wir gedacht, dass unsere Mütter uns damit ärgern wollten. Heute freuen wir uns über jede leere Keksdose, die uns in die Hände fällt. Sie eignen sich ideal zum Verstauen von Bastelutensilien und Werkzeugen. Sie lassen sich klasse beschriften und übereinander stapeln. Ausserdem sind sie stabil und biegen nicht über die Zeit durch. Unabhängig von den zu verstauenden Werkzeugen und Bastelgedöns, lassen sie sich in jedem Raum gut einsetzen. In der Küche für Backutensilien oder Gewürze, sowie im Wohnzimmer für Kerzen oder Batterien.

Tafellack

Derzeit boomt das Geschäft was Tafellack angeht. Überall ist er zu sehen. Egal ob Altglas damit aufgewertet wird, ganze Wände damit angestrichen oder hier und da Akzente damit gesetzt werden. Tafellack ist vielseitig einsetzbar und hinterlässt persönliche Botschaften, weswegen es ihn so besonders macht. Endlich können wir uns wieder austoben und die Kinder kommen in den Genuss, Wände anmalen zu dürfen, ohne dass danach gestrichen werden muss.

Klasse Sache! -weswegen er bei uns natürlich auch nicht fehlen darf. Aus diesem Grund haben wir über unseren Schreibtisch eine Fläche ausgespart, um sie mit Tafellack auszufüllen und so jederzeit unser ideenreiches Brainstorming weiß auf schwarz an der Wand festhalten zu können.